
Peter ist ein richtiger Träumer: Er lebt geradezu in seinen Märchenbüchern und wünscht sich nichts sehnlicher, als dass die Gestalten aus den Geschichten lebendig wären. Am liebsten hat er die zarte Fee Carminibella und natürlich seine Kaspar-Puppe. Dem Kaspar erzählt er all seinen Kummer. Aber der ist ja nur eine Puppe. Ach, wäre sein Kaspar doch lebendig!
Zur Schule geht er gar nicht gern. Die Mitschüler lachen über ihn. Kein Wunder, er kann nicht Fußball spielen, und die Mitschüler finden Märchen blöd. Auch seine Eltern können ihn nicht dazu bringen, einmal mit den anderen Kindern zu spielen. Eines Nachts erscheint tatsächlich die Fee Carminibella in seinem Zimmer und lässt die Kaspar-Puppe lebendig werden. Peter ist begeistert, aber der Kaspar entpuppt sich als ziemlich ungebildet und richtet ein großes Durcheinander an. Dieser lebendige Kaspar will Abenteuer erleben, und schon wimmelt es in Peters Zimmer von Märchenfiguren, die Peter sogar bedrohen. Als Peter am nächsten Morgen seinem Lehrer erklären will, dass sein Kaspar ein Heft zerrissen hat, ist der längst wieder eine normale Puppe geworden. Der Lehrer glaubt ihm nicht. Natürlich spotten seine Mitschüler über ihn. Auch die schüchterne Sabine hat unter ihrem Spott zu leiden. Ein paar Tage später erscheint Carminibella wieder einmal, macht die Puppe wieder lebendig, und Kaspar kommt auf die Idee, die Mitschüler zu einem Fest einzuladen. Die erscheinen tatsächlich, und dann erleben sie eine unglaubliche Reise durch das Märchenland. Sie werden vom Zauberer und der bösen Fee massiv bedroht und können sich nur retten, wenn sie einen Schatz finden. Wie sie diese abenteuerliche, gefährliche Reise erleben und sich manchmal nur in letzter Sekunde vor dem Zauber der bösen Fee retten können und wie sie einen ganz seltsamen Schatz finden, weil sie so gut zusammen halten, davon erzählt dieses spannende Theaterstück.